Bewerbung

Name: Ines Strehlau-Thomas
Alter: 49 Jahre
Familie: verheiratet, drei Kinder
Beruf: Lehrerin an einer Gesamtschule
Wohnort: Halstenbek, Kreis Pinneberg
Hiermit bewerbe ich mich auf einen aussichtsreichen Listenplatz zur Wahl des Landtags des Landes Schleswig-Holstein im September 2009.
Was befähigt mich für ein Landtagsmandat?
Kommunalpolitische Erfahrung:
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Seit 1999 bin ich Mitglied bei den Grünen, habe den Ortsverband Halstenbek bis 2003 geleitet und war in der Zeit bürgerliches Mitglied im Schul- und Sozialausschuss sowie in Kitabeiräten.
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Seit 2003 bin ich Mitglied der Gemeindevertretung und Fraktionsvorsitzende.
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Als Fraktionsvorsitzende sammelte ich durch viele Verhandlungen mit politischen MitbewerberInnen Erfahrungen darin, Mehrheiten zu organisieren.
Politische Erfolge:
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Ein erfolgreiches Bürgerbegehren gegen das ‚Knickei‘ (in der Bauphase 2x eingestürzte Sporthalle mit Glaskuppeldach) wurde mit durch mich initiiert. Vor dem Verwaltungsgericht Schleswig setzte ich den Bürgerentscheid gegen den Willen der Verwaltung und aller anderen Parteien gerichtlich durch.
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Wir haben es in Halstenbek noch vor Änderung des Schulgesetzes geschafft, mit CDU, SPD und FDP gemeinsam und unter Einbeziehung von Eltern, Lehrkräften und SchülerInnen ein Konzept für eine Schule für alle von Klasse 1 – 10 zu entwickeln. In der Lenkungsgruppe zur Vorbereitung der politischen Beschlüsse war ich von Beginn an Mitglied und habe meine pädagogischen Ideen eingebracht.
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Wir konnten unsere Stimmenanteile in Halstenbek bei den letzten beiden Kommunalwahlen jeweils deutlich steigern. Die Grünen wurden 2008 mit 27,5% sogar zweitstärkste Kraft und stellen 10 GemeindevertreterInnen.
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Bei der Kreistagswahl 2008 errang ich mit 23,1% das beste Wahlergebnis der Grünen im Kreis Pinneberg (Ergebnis Wahlkreis Halstenbek: 31.2%)
Warum war ich bis jetzt „nur“ auf kommunaler Ebene aktiv?
Dem zunehmenden Vertrauen der WählerInnen konnte ich nur gerecht werden, indem ich meine gesamte Zeit und Energie für eine im Sinne der Grünen gestaltete Gemeindepolitik einsetzte. Die Herausforderungen stiegen noch einmal mit dem Aufstieg zur zweitstärksten Fraktion.
Welches ist meine Motivation für eine Kandidatur?
Ich möchte die Energie, die sich im Moment auf die Bereiche Schule und ehrenamtliche Politik verteilt, konzentriert in die Weiterentwicklung der Landespolitik einbringen. Mir macht das Gestalten in Politik einfach Spaß und ich denke, dass die auf kommunalpolitischer Ebene gesammelten Erfahrungen und meine Ideen eine gute Basis bilden, um die politische Entwicklung auf Landesebene aktiv mitzugestalten.
Während der vergangenen Jahre hatte ich immer wieder Kontakt zur Grünen Landtagsfraktion, die uns mit Informationen und auch Veranstaltungen in Halstenbek bei unseren Projekten unterstützte.
Es wurde mir klar, wie sehr Kommunalpolitik und Landespolitik zusammengehören. Dadurch entwickelte sich bei mir das Interesse, meine kommunalpolitische Erfahrung auf Landesebene einzubringen.
Wie habe ich mich auf meine Kandidatur vorbereitet?
Zur Vertiefung meiner Kenntnisse der landespolitischen Abläufe habe ich mich seit letztem Herbst durch das Frauen-Mentoringprogramm weitergebildet. Dort nahm ich an Sitzungen der Grünen Gremien teil und erhielt so einen Einblick in die landespolitischen Abläufe.
Als Fazit daraus entstand die Überzeugung, dass ich den Anforderungen eines Landtagsmandats gewachsen bin und mit meiner Erfahrung und neuen Ideen die Landtagsfraktion bereichern kann.
Welches sind meine Ziele auf landespolitischer Ebene?
Ich möchte ‚Eine Schule für alle’ weiter voranbringen und die Vernetzung der Bildungsinstitutionen fördern.
Außerdem halte ich es für immens wichtig, die Bildung regionaler Kooperationen zu unterstützen, um nicht nachhaltiges ‚Kirchturmdenken’, zum Beispiel bei Gewerbeansiedlungen oder der Ausweisung von Baugebieten, zu vermeiden.
Bezüglich der Klimakatastrophe ist mir in letzter Zeit immer bewusster geworden, dass das Thema Nachhaltigkeit auch auf Landesebene bei allen unseren Überlegungen ohne Wenn und Aber an erste Stelle gesetzt werden muss. Sicher ein hartes Stück Arbeit, aber ich bin optimistisch, dass wir es schaffen werden.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mich mit eurer Stimme auf dem Parteitag unterstützt.
Herzliche Grüße
Ines Strehlau







