Die Grüne Landtagsabgeordnete Ines Strehlau im Dialog mit Christiane Küchenhof, Bürgermeisterin der Stadt Schenefeld!

von Links: Oliver Carstens, Grüne Schenefeld, Christiane Küchenhof und Ines Strehlau
Im Gespräch mit der Bürgermeisterin von Schenefeld

Vergangene Woche besuchte Ines Strehlau, Grünen Landtagsabgeordnete aus Halstenbek, die Schenefelder Bürgermeisterin Christian Küchenhof. Themen waren unter anderem die finanzielle Situation der Stadt Schenefeld, der Öffentliche Personennahverkehr, die Stadt-Umland- Kooperation Pinneberg und der Landschaftsschutz.

Bei der Bewertung der Stadt-Umland-Kooperation rund um Pinneberg waren sich die beiden Teilnehmerinnen einig. Sie hätten gerne den Schritt in eine gemeinsame verbindliche Entwicklungspolitik gesehen. Ines Strehlau: „Leider ist hier die Gemeinde Halstenbek ausgestiegen, eine Chance für abgestimmte Politik, besonders beim Angebot von Gewerbeflächen wurde hier verspielt. Ich hoffe, dass die Kooperation in der Zukunft doch noch ausgebaut wird. Wir brauchen eine mit den Nachbarkommunen abgestimmte Politik, um für Familien und Gewerbeansiedlungen attraktiv zu sei, gleichzeitig die Flächenversiegelung möglichst gering zu halten und Eingriffe in bestehende Landschaftsschutzgebiete zu vermeiden. “ Christiane Küchenhof: „Als Folge des Stadt-Umland-Prozesses ist uns aber doch ein regelmäßiger Austausch zwischen den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern geblieben. Selbst wenn das große Ziel nicht erreicht wurde, haben wir doch eine gewisse Nähe hergestellt, die in der täglichen Arbeit zwischen den Kommunen die Kooperation erleichtert.“

Bei dem Thema Finanzen kam es schnell auf das Thema Spielbank Schenefeld und damit verbunden des Thema Spielsucht. Die Abgaben aus der Spielbank Schenefeld sind eine wichtige Einnahmequelle für die Stadt Schenefeld. In diesem Zusammenhang trug die Bürgermeisterin Cristiane Küchenhof die Bitte, die Spielbank Schenefeld ebenso wie die anderen Spielbanken in Schleswig-Holstein im Bestand im Gesetz zu verankern, vor. Ines Strehlau: „Wir werden das in der Fraktion prüfen. Im Rahmen der Überarbeitung des Gesetzes werden wir auch die Frage einer verbesserten Prävention zum Thema Spielsucht bei Spielhallen prüfen. Auch ist die Frage der maximalen Höhe der kommunalen Spielgerätesteuer neu zu diskutieren.“

Ein weiteres Thema war eine mögliche Busanbindung zwischen Halstenbek und Schenefeld. Diese Anbindung soll besonders eine kurze Verbindung zwischen der S-Bahn und dem Stadtzentrum Schenefeld und verschiedenen Betrieben in Schenefeld bieten. Ines Strehlau: „ Ein gutes Angebot im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr ist aus grüner Sicht praktizierter Umweltschutz und auch eine effektive Wirtschaftsförderung. Wir werden prüfen, wie besonders auf Kreisebene hier eine politische und finanzielle Unterstützung erfolgen kann.“

Zum Abschluss des Gespräches kam es noch einmal auf das Thema der bevorstehenden Wahl der Bürgermeisterin in Schenefeld. Ines Strehlau fordert die Bürgerinnen und Bürger auf, auf jeden Fall zur Wahl zur gehen. Auch wenn es mit Frau Küchenhof nur eine Bewerberin gibt ist es wichtig mit einer guten Wahlbeteiligung ein Signal für die Demokratie und die lokale Identifikation zu geben.

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URL:https://ines-strehlau.de/regionalbesuche/expand/366596/nc/1/dn/1/