Lernen auf Distanz stellt alle vor große Herausforderungen

Zur phasenweisen Öffnung der Schulen sagt die schulpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ines Strehlau: Die Schließung von Kitas und Schulen und das daraus entstehende Lernen auf Distanz stellt alle vor große Herausforderungen - sowohl die Lehrkräfte als auch die Familien. Ich kann den Wunsch gut verstehen, möglichst schnell den Schulbesuch wieder zu ermöglichen. Genauso wie die Bedenken der Eltern, die durch das Hochfahren von Schule eine hohe Infektionsgefahr befürchten. Da die Infektionszahlen immer noch nicht im grünen Bereich sind, muss zwischen Gesundheitsschutz und Schulbesuch eine gute Balance gefunden werden. Mit dem Phasenkonzept hat die Kultusminister*innenkonferenz eine abgewogene Lösung gefunden. Jede*r Schüler*in hat die Chance, vor den Sommerferien wieder persönlichen Kontakt zu den Lehrkräften zu haben. Auch die Perspektive auf einen regelmäßigen, wenn auch zeitlich sehr eingeschränkten, Präsenzunterricht ist da. Das unterstützen wir sehr. Wir haben gesehen, dass Chancengleichheit in Corona-Zeiten noch schwieriger zu erreichen ist. Deshalb ist beim Hochfahren wichtig, dass wir die Schüler*innen, die Unterstützung brauchen, besonders im Blick haben. Hier müssen wir überlegen, die Notbetreuung auszuweiten, um mehr Kindern die Teilnahme zu ermöglichen. Es ist wichtig, dass alle Schüler*innen Laptops oder Tablets und stabilen Zugriff auf eine Internetverbindung haben. Außerdem muss es vor allem für Schüler*innen, die besonderen Unterstütungsbedarf haben, in den Sommerferien Angebote geben. Beispielsweise in Form einer Sommerakademie. An der Stelle braucht es finanzielle Unterstützung und intensive Absprachen mit den Schulträger*innen und Bildungsanbieter*innen.

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